Die neue katholische Wochenzeitung

"Die Tagespost" richtet sich ab sofort mit wöchentlicher Erscheinungsweise und tagesaktueller Online-Redaktion auf crossmedialen Journalismus und Wachstum aus. Die Leser und Förderer der Zeitung leisten einen entscheidenden Beitrag zum Fortbestand der "Tagespost".

Neuer Start in neuem Gewand: Morgen erscheint die erste Ausgabe der katholischen Wochenzeitung "Die Tagespost". Foto: Lutz/Winkler

Am Donnerstag, den 4. Januar, erscheint die erste Ausgabe der Tagespost als katholische Wochenzeitung für den deutschen Sprachraum. Ergänzend dazu berichtet die neu eingerichtete Online-Redaktion tagesaktuell auf www.die-tagespost.de. Dort ist die erste Wochenausgabe bereits ab heute Nachmittag verfügbar. Damit ist "Die Tagespost" das erste und einzige unabhängige katholische Medium im Verbreitungsgebiet Deutschland, Österreich und der Schweiz, das tagesaktuellen Journalismus mit der vertieften Hintergrundberichterstattung einer Wochenzeitung verbindet. „Wer das Leben in Kirche und Welt aus katholischer Perspektive verstehen will, der darf künftig an der Tagespost nicht mehr vorbeikommen“, formuliert Chefredakteur Oliver Maksan das anspruchsvolle Ziel der Zeitung.

Dazu investiert der Verlag in Redaktion und Lesergewinnung. Mindestens zehn Prozent zusätzliche Abonnenten müssen im Jahr 2018 gewonnen werden, um das nötige Wachstum zu erreichen. Dass dies möglich ist, haben interne Marktforschungen des Verlages ergeben. Im deutschen Sprachraum existierten über 75 000 potenzielle Leser für eine konservativ-intellektuelle, katholische Zeitung wie "Die Tagespost", ist sich Maksan sicher.

Dass sich die Zeitung inzwischen wieder so ambitioniert geben kann, ist in besonderer Weise dem entschlossenen Einsatz ihrer Leser und Förderer zu verdanken. Im Herbst vergangenen Jahres stand "Die Tagespost" infolge gesunkener Leserzahlen und aufgrund eines strukturellen Defizits vor dem wirtschaftlichen Aus. Bis zum Jahresende musste eine Deckungslücke von 287 000 Euro geschlossen werden. Der Verlag wandte sich an seine Leser und erfuhr eine bis dahin beispiellose Welle der Solidarität. In wenigen Wochen übertrafen die Spendeneingänge die für das Jahr 2017 fehlende Summe. Damit konnte der Verlag die erforderlichen Investitionen tätigen, um der Zeitung bereits mittelfristig wieder Wachstum aus eigener Kraft zu ermöglichen. Dazu gehörte auch die inhaltliche Erweiterung als Wochenzeitung.

Ab sofort erscheint Die Tagespost immer donnerstags mit vier Büchern, zusätzlichen Ressorts zu Familie, Bildung, Neuevangelisierung und Glaube & Wissen, einem Wochenthema sowie zahlreichen neuen Rubriken. Unter anderem hat der Verlag den langjährigen Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Lorenz Jäger, gewinnen können, seine Kolumnen-Reihe „Exerzitien im Alltag“ nun in der Tagespost unter dem Namen „Exercitium“ fortzusetzen. Mit der Erweiterung löst das neue Format der Tagespost den umfassenderen Informationsanspruch einer Wochenzeitung ein und richtet sich damit noch konsequenter an den Erwartungen ihrer Leser aus. Eine vor wenigen Monaten durchgeführte Leserbefragung ergab, dass 99 Prozent aller Befragten die Einführung weiterer Schwerpunkte zu Glaubensvermittlung, Familie und Bildung befürworten. Höchstwerte erzielten dabei Familie, christliches Leben und Neuevangelisierung (8 von 10 Punkten) sowie Bildung, Wissen, Spiritualität im Alltag und Christenverfolgung (7 von 10 Punkten).