Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, verlässt der Theologe frank richter die CDU. Richter, der früher die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung leitete und heute Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche ist, begründete diesen Schritt mit der mangelnden Diskussionskultur in der Partei. „Statt offene Debatten zu führen, werden Bekenntnisse verlangt.“ Richter, der seinen Schritt als Ausdruck der „persönlichen Gewissensentscheidung“ verstanden wissen will, nannte dabei auch konkrete Kritikpunkte. Es sei von der CDU in Sachsen versucht worden, eine Lesung aus dem Buch „Unter Sachsen“, bei dem Richter neben anderen als Autor fungiert, beim diesjährigen Literaturfest in Meißen zu verbieten. Auch auf dem Feld der Schul- und Bildungspolitik kritisiert Richter, der Theologie studiert hat, die Verantwortlichen der CDU in Sachsen. Es gehe ihm um „Klarheit“, nicht „Wut“, zitiert ihn die FAZ.

Die vier Aachener Freimaurerlogen wollen dem Aachener Domkapitel eine Spende für den Aufzug der Domschatzkammer überreichen. Dompropst Manfred von Holtum werde diese am kommenden Mittwoch entgegennehmen, teilte das Domkapitel am Mittwoch laut KNA mit. Das Geld wurde am 30. Juni bei der Feier der Aachener Logen in der Citykirche zum 300-Jahr-Jubiläum der Freimaurerei gesammelt. Das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Freimaurer ist bis in die Gegenwart hinein von Misstrauen geprägt.