Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat gegenüber dem katholischen Fernsehsender EWTN (Eternal Word Television Network) von ihrer speziellen Freundschaft zum verstorbenen Kardinal Joachim Meisner berichtet. Am Rande der Beisetzung Meisners beschrieb sie den Kardinal als „einfühlsam“ und „konsequent“. „Was mir nicht in allen Punkten gepasst hat“, fügte sie an, „was mir aber imponiert hat.“ Außerdem schilderte Schwarzer ihre letzte Begegnung mit dem Kardinal, den sie vor einigen Monaten traf. „Und da hat er aus seinem Brevier einen kleinen Zettel geholt, das waren ein paar Zeilen von der Heiligen Teresa. Das fand ich so anrührend.“ Den Zettel trage sie seitdem in ihrem Portemonnaie. „Ich glaube, es hilft.“ Das Requiem lobte die Feministin als „würdigen Abschied“ und „imposante Inszenierung“. „Das war schon beeindruckend. Da dachte ich ,Na, wenn wir da mal was zu kritisieren haben, müssen wir aber ordentlich rütteln‘.“

In Berlin haben drei Jugendliche am frühen Freitagmorgen einen Mann wegen seiner Kreuzkette attackiert. Wie die Polizei der Zeitung „Die Welt“ mitteilte, sei der Mann in gebrochenem Deutsch mit den Worten „Was soll das?“ auf zwei christliche Holzkreuze angesprochen worden, dabei hätten die Angreifer auf seinen Hals gezeigt. Während des anschließenden Wortgefechtes habe ihm einer der drei mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn als „schwule Sau“ bezeichnet. Das Opfer beschreibt die Täter als zwölf- bis 14-jährig und „phänotypisch nordafrikanisch“, wie eine Sprecherin der Zeitung mitteilte. Verletzungen erlitt der 39-Jährige nicht.