Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Der Verantwortliche für den Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist möglicherweise gefasst. Am Freitagmorgen nahm die Polizei im Raum Tübingen, so dpa, einen 28-jährigen Tatverdächtigen fest. Laut Mitteilung der Bundesanwaltschaft scheint der mutmaßliche Täter wohl auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt zu haben, um dadurch einen Millionengewinn einzustreichen.

Eine sofortige Freilassung von sieben zu lebenslanger Haft verurteilten Christen im indischen Bundesstaat Odisha fordern die katholische Kirche in Indien sowie das internationale katholische Missionswerk missio. Die sieben Männer würden zu Unrecht beschuldigt, 2008 einen nationalistischen Hindu-Geistlichen ermordet zu haben, sagte missio-Präsident Klaus Krämer laut KNA in Aachen. Ihr Fall stehe stellvertretend für eine Aushöhlung der Religionsfreiheit in der weltweit größten Demokratie. Krämer präsentierte die Petition #freeourhusbands („Lasst unsere Männer frei“), die an den indischen Premierminister Narendra Modi und den Ministerpräsidenten des Bundesstaates Odisha, Naveen Patnaik, gerichtet ist. Missio sammelt bis Ende März 2018 Unterschriften und will sie der Bundesregierung übergeben. Initiativen, Kirchengemeinden und Schulen in Deutschland können Materialien zur Gestaltung von Gottesdiensten oder Gebeten der Solidarität anfordern. Die missio-Aktion läuft gleichzeitig mit einer entsprechenden Petition an, die von der indischen Bischofskonferenz gestartet wurde.