Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Der Berliner Politiker und Ex-Abgeordnete Erol Özkaraca teilt auf Facebook seinen Austritt aus der SPD mit. Als einen Grund nennt der 53-Jährige den „Auftritt des Regierenden auf dem Breitscheidplatz und die Manifestierung eines meiner Auffassung nach zu toleranten Umgang mit dem politischen Islam und Islamisten“. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hatte in der vergangenen Woche an einer umstrittenen interreligiösen Friedenskundgebung teilgenommen. Bei dieser Veranstaltung nahmen auch muslimische Vereine teil, die aufgrund ihrer Verbindung zu Islamisten vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Özkaraca, der ein gebürtiger Hamburger ist und sich selbst als liberalen Muslim bezeichnet, war seit 1994 in der SPD. Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses war er von 2011 bis 2016. Auf facebook verkündet er: „Der Kampf geht weiter, wenn auch anders.“

Unter der Schirmherrschaft von Bischof Rudolf Voderholzer wird in Regensburg am 31. März an der Universität erstmals das Oratorium „The Dream of Gerontius“ zu hören sein. Das berichtet das Bistum Regensburg auf seiner Internetseite. Das 1900 uraufgeführte Werk stammt von dem englischen Komponisten Edward Elgar (1857–1934), der vor allem für die „Pomp and circumstances“-Märsche bekannt ist. Der Text geht auf ein Gedicht von Kardinal John Henry Newmann (1801–1890) zurück.