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LEITARTIKEL Eine neue Partei?
Politik
Von Markus Reder   

Man könnte es als nettes Sommertheater abtun, aber genau das würde sich für die CDU als verhängnisvoller Irrtum erweisen. Seit längerem schon wird in Hinterzimmern und politischen Kungelrunden in Berlin und anderswo über ein Thema getuschelt, das in dieser Woche nun auch das Licht der großen Medienwelt erblickt hat: Die Gründung einer neuen konservativen Partei. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin „Focus“ können sich 20 Prozent der Deutschen vorstellen, eine „bürgerlich-konservative Partei rechts von der CDU“ zu wählen. „Die Bürger-Bewegung“ titelt der „Focus“ und schreibt: „Nie war die Zeit für die Gründung einer konservativen Alternative zur CDU günstiger als heute“. Alarmstufe Rot also für die CDU.

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Zur Quelle Christus zurückkehren
Kirche aktuell
  
Ein Gespräch mit Père Pierre-Marie Delfieux, Gründer der Monastischen Gemeinschaften, über Priestersein und Priestertum Von Constantin Graf von Hoensbroech
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Père Pierre-Marie Delfieux (links) mit Brüdern und Schwestern der Monastischen Gemeinschaften Jerusalem in Vezelay. Foto: KNA

Geistliche Erneuerung und ein glaubwürdiges Lebenszeugnis – das ist aus der Sicht von Père Pierre-Marie Delfieux der Kern priesterlichen Selbstverständnisses. Delfieux war lange Zeit Diözesanpriester. Ende der 1970er Jahre begründete er in Absprache mit dem Erzbischof von Paris zusammen mit einigen Mönchen eine Oase der Stille und des Gebetes mitten in der Stadt an der Seine. Ein Jahr später erfolgte die Gründung der Schwesterngemeinschaft. Daraus entstanden die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem, die ihr Charisma besonders in der gemeinsam gefeierten Liturgie zum Ausdruck bringen und die heute in mehreren Ländern der Welt in großen Städten vertreten sind. Die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem wollen ein kontemplatives Leben in Städten führen, die sich in der Vereinsamung und Verlassenheit vieler Menschen als „Wüste“ darstellt. In Deutschland haben sich die Gemeinschaften an der Basilika Groß Sankt Martin in Köln niedergelassen.

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Katholischen Journalismus fördern
Feuilleton
  
Historische Stunde in der Geschichte der „Tagespost“: Johann-Wilhelm-Naumann-Stiftung ins Leben gerufen Von Markus Reder
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Die neue Stiftung ist nach dem Gründer der „Tagespost“, Johann Wilhelm Naumann benannt. An der konstituierenden Sitzung der Stiftung nahmen teil (v.l.): Roland Huth, Justiziar der Diözese Würzburg, Adolf Bauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Johann Wilhelm Naumann Verlag GmbH, Albrecht Siedler, Finanzdirektor des Bistums Würzburg, Monsignore Günter Putz, Domdekan, Barbara Sollfrank, Prokuristin des Naumann Verlages und Markus Reder, Chefredakteur und Geschäftsführer der „Tagespost“. Foto: DT

Mit dem Wort „historisch“ sollte man grundsätzlich sparsam umgehen. Wenn hier dennoch von einer historischen Stunde die Rede ist, dann deshalb, weil dies im Blick auf die über sechzigjährige Geschichte der „Tagespost“ tatsächlich zutrifft: Am Donnerstag fand in den Redaktionsräumen der Zeitung in Würzburg die konstituierende Sitzung der neu gegründeten Johann-Wilhelm-Naumann-Stiftung statt. Die Stiftung, die den Namen des „Tagespost“-Gründers trägt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, katholischen Journalismus zu fördern. Dies geschieht zum einen durch die Unterstützung der Ausbildung von jungen Journalisten, zum anderen durch die Förderung der Verbreitung einer katholischen Zeitung wie „Die Tagespost“.

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Zu höherem Wissen gehört Askese
Feuilleton
  
Der „Ödipus auf Kolonos“ mit Klaus Maria Brandauer bei den Salzburger Festspielen Von Michael Stallknecht
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Katharina Susewind als Antigone und Klaus Maria Brandauer als Ödipus in einer Szene des „Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles. Foto: dpa

Nein, Peter Stein ist ein Rebell geblieben. Wenn auch inzwischen der querständige Typus des konservativen Rebellen. Das merkt man spätestens, als es nach zweieinhalb Stunden fürchterlich kracht und eine gigantische Scheinwerferbatterie in Millisekunden verglüht. Nach zweieinhalb Stunden, die man, ohne Pause, in den winzigen Plastiksitzschalen auf der Perner-Insel in Hallein gesessen hat. In jener Halle, die Peter Stein selbst dreizehn Kilometer vor Salzburg einrichtete, als er dort Schauspielchef war und noch dem „Establishment“ zeigen wolle, wo echte Kunst ihren Platz hat.

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Die Tagespost ist ...
... die einzige überregionale katholische Tageszeitung im deutschsprachigen Raum.
 
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