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Zur Berichterstattung im Feuilleton der „Tagespost":

Als katholische Zeitung sind wir der Welt mit allen ihren schillernden Facetten zugewandt. Was immer in der Gesellschaft von Bedeutung ist, gehört auch auf die Waage. Kritischer Journalismus bedeutet für uns, gesellschafts- und zeitkritisch zu sein, sensibel für sich anbahnende Veränderungen und Umbrüche. Die viel beschworenen Werte und ihr Wandel, der Bedeutungswandel und Bedeutungsverlust der Worte, die Abschaffung alter und die gleichzeitige Errichtung neuer Tabus - all das thematisiert unser Feuilleton.

Hier wird die in liberalen Kreisen manchmal mehr verkündete als praktizierte Debattenkultur gepflegt. Und dies mit klaren Schwerpunkten: Alle Fragen der Medizin- und Bioethik, die demographischen Verschiebungen und ihre Folgen, der Verfall eines Konsenses zu Ehe und Familie, das Lebensrecht der Ungeborenen wie der kranken Hochbetagten, der Rechtsstaat und seine Gefährdung, der interkulturelle wie der interreligiöse Dialog sind für uns nicht Mode- sondern Dauerthemen.

Profilierte Autoren, renomierte Gelehrte und wache Beobachter politischer und gesellschaftlicher, regionaler oder globaler Entwicklugnen stellen hier die Frage: Wohin treibt die Gesellschaft? Was wird unser Leben und Überleben in Zukunft bestimmen? Was vergeht und was bleibt?

In der Printausgabe "Feuilleton" lesen Sie unter anderem folgende Themen:


Kirche im Hörfunk Domradio
So., 1.8., 10.00 Uhr
 
Duisburg: Trauerfeier auch in Kirchen übertragen
 
Katholischen Journalismus fördern
Historische Stunde in der Geschichte der „Tagespost“: Johann-Wilhelm-Naumann-Stiftung ins Leben gerufen Von Markus Reder
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Die neue Stiftung ist nach dem Gründer der „Tagespost“, Johann Wilhelm Naumann benannt. An der konstituierenden Sitzung der Stiftung nahmen teil (v.l.): Roland Huth, Justiziar der Diözese Würzburg, Adolf Bauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Johann Wilhelm Naumann Verlag GmbH, Albrecht Siedler, Finanzdirektor des Bistums Würzburg, Monsignore Günter Putz, Domdekan, Barbara Sollfrank, Prokuristin des Naumann Verlages und Markus Reder, Chefredakteur und Geschäftsführer der „Tagespost“. Foto: DT

Mit dem Wort „historisch“ sollte man grundsätzlich sparsam umgehen. Wenn hier dennoch von einer historischen Stunde die Rede ist, dann deshalb, weil dies im Blick auf die über sechzigjährige Geschichte der „Tagespost“ tatsächlich zutrifft: Am Donnerstag fand in den Redaktionsräumen der Zeitung in Würzburg die konstituierende Sitzung der neu gegründeten Johann-Wilhelm-Naumann-Stiftung statt. Die Stiftung, die den Namen des „Tagespost“-Gründers trägt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, katholischen Journalismus zu fördern. Dies geschieht zum einen durch die Unterstützung der Ausbildung von jungen Journalisten, zum anderen durch die Förderung der Verbreitung einer katholischen Zeitung wie „Die Tagespost“.

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„Gegenseitige Achtung, Respekt und Wertschätzung“ werden gewünscht
Neue Chefredaktion übernimmt im Herbst die „Süddeutsche Zeitung“ – Das Blatt steht vor großen Herausforderungen Von Carl-H. Pierk
 
Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust
Barbara Vine ist wieder eine gelungene psychologische Studie gelungen Von Gerhild Heyder
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Der Erinnerung übergeben: Margaret Thatcher vor ihrem Porträt, London 2000. Foto: dpa
 

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