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Offensive der vatikanischen Diplomatie


Papst versammelt Nuntien aus Krisengebieten in Rom – Staatssekretär Parolin klagt in New York Blockade-Politik der Vereinten Nationen an. Von Guido Horst


Rom (DT) Es ist ein kleiner Krisengipfel und es sind gar nicht so wenige, die Papst Franziskus da zusammengerufen hat: Ab heute kommen Kardinäle und Bischöfe der römischen Kurie sowie Apostolische Nuntien aus den am meisten betroffenen Staaten im Vatikan zusammen, um bis Samstag über das Vorgehen der Terrormilizen des „Islamischen Staats“ gegen Christen und andere religiöse Minderheiten zu beraten. Anwesend sein werden die Papstbotschafter aus Ägypten, Israel beziehungsweise Palästina, Jordanien, Irak, Iran, dem Libanon, Syrien und der Türkei, außerdem die Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York und Genf sowie bei der Europäischen Union. Von Seiten der Kurie nimmt die gesamte Spitze des Staatssekretariates an dem Treffen teil: Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der Substitut, Erzbischof Angelo Becciu, sowie Erzbischof Dominique Mamberti, der Leiter der Sektion des Staatssekretariats für die Beziehungen zu den Staaten und deren Untersekretär. Auch Kardinal Fernando Filoni, der Präfekt der Missionskongregation „Propaganda Fide“, steht auf der Teilnehmerliste, er ist als Sondergesandter des Papstes in das Kurdengebiet gereist, um mit christlichen, jesidischen und schiitischen Flüchtlingen zu sprechen. Neben ihm zudem Vertreter verschiedener vatikanischer Dikasterien, die mit den Konflikten vertraut sind: die Ostkirchen-Kongregation und die Räte für den interreligiösen Dialog, für die Ökumene, für die Migranten, für Frieden und Gerechtigkeit sowie das Päpstliche Hilfswerk „Cor Unum“.  weiter...




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