Die Tagespost

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„Lass Christus machen“


Die eigene Lebensgeschichte durch Gott annehmen und versöhnen: Das Exerzitienhaus Sankt Ulrich bietet Heilungskurse für Menschen in Not an. Von Oliver Maksan


Idyllisch liegt Hochaltingen am Rande des Nördlinger Rieses zwischen Feldern und Wiesen. Sehr ländlich ist es hier. Die Verkehrsanbindung könnte besser sein. Und dennoch kommen Gäste aus ganz Deutschland in das kleine bayerisch-schwäbische Dorf. Ihr Ziel: Das Haus Sankt Ulrich. Das katholische Exerzitienhaus wurde 1990 von dem Pallottinerpater Hans Buob und der Gemeindereferentin Barbara Huber gegründet. Die pallottinische Spiritualität prägt das Programm und den Geist der Einrichtung. „Die Spiritualität des heiligen Vinzenz Pallotti gründet in der Erkenntnis der unendlichen Liebe Gottes“, sagt der Priester. „Diese Liebe wollte ein Geschöpf schaffen, das zugleich ihr Kind ist. So schuf Gott den Menschen ,nach seinem Bild und Gleichnis‘. Diese Gottesebenbildlichkeit liegt im Wesen des Menschen als Wesen aus Leib und Seele verankert. In unserem Haus zeigt es sich darin, dass die Themen: Gott, wer bist Du? und: Wer bin ich? im Hintergrund aller Thematik stehen.“ Barbara Huber ist für die Programmplanung zuständig. „Wir bieten Exerzitien wie ,Ruhen am Herzen Jesu‘ an. Die richten sich vor allem an Menschen, die schon tief im Glauben und kirchlicher Praxis stehen. Wir wollen aber auch Menschen an den Rändern erreichen, die der Kirche und dem Glauben lange fernstanden, die aber hier Heilung für ihr Leben suchen.“ Hier kommen die Heilungskurse ins Spiel, die seit 1993 fester Bestandteil des Hausprogramms sind. „Für diese Suchenden bieten wir vielfältige Kurse zur Lebensaufarbeitung und Versöhnung an.“ Viele Menschen, berichtet Frau Huber, hätten dabei wunderbare Erfahrungen gemacht. Wahre Wunder der Gnade habe sie im Laufe der Jahre erlebt. „In der Anbetung haben sich viele Menschen mit sich und ihren Nächsten versöhnt oder eine schwere Krankheit angenommen. Zu uns kommen Menschen, die glauben, sie hätten ihr Leben an die Wand gefahren, die zum Beispiel kurz vor der Scheidung stehen. Andere haben mit schweren Krankheiten zu kämpfen oder keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern. Es sind meist also wirklich Verzweifelte, von Ängsten erfüllte Menschen, die Hilfe suchen.“  weiter...




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Der Schlussbericht zur Familiensynode

Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie: Hier finden Sie den Schlussbericht der Außerordentlichen Synode zu Fragen der Ehe- und Familienpastoral im Wortlaut. Bitte auf das Bild klicken.

Theologie des Leibes

An der Katholischen Universität Eichstätt findet vom 14. bis 16. November 2014 eine Internationale Tagung zu "Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes" statt. "Die Tagespost" sprach darüber mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und den Initiatorinnen der Veranstaltung.
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Der Glaubenssinn des Gottesvolkes

Der "Sensus fidei im Leben der Kirche": Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen. Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

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