Die Tagespost

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Leitartikel: Extremisten isolieren


Von Oliver Maksan


Der Streit zwischen Israelis und Palästinensern: Mit der jüngsten Eskalation in Jerusalem, die die Ermordung von Juden durch Muslime in einer Synagoge ausgelöst hat, fragt die Welt sich, ob dieser Konflikt eigentlich lösbar ist. Mit Einschränkungen galt bislang mit Recht, dass es sich im Kern um einen nationalen Konflikt und damit um einen prinzipiell lösbaren handelt. Zwei Völker streiten sich um dasselbe Stück Land: Der Weg zu einer Lösung wäre mit dem Zweistaaten-Modell grundsätzlich gangbar, mögen auch viele Stolpersteine – Flüchtlingsfrage, Ost-Jerusalem, Sicherheit, Grenzen und Wasser – auf ihm liegen. Mit den jüngsten Anschlägen indes nimmt die Konfrontation religiöse Formen an, die zutiefst beunruhigen müssen. Religiös gefärbt war der Konflikt mit wechselnder Konjunktur immer. Aber die auf beiden Seiten zeitweise mehrheitlich vorhandene Bereitschaft, das Land zu teilen, zeigt, dass Religion einer Einigung nicht grundsätzlich im Wege stehen würde. Das belegt auch die Arabische Friedensinitiative von 2002, die vom in religiösen Dingen nicht gerade liberalen Saudi-Arabien initiiert und kürzlich erst wieder bestätigt wurde. Jüdische wie muslimische Extremisten hingegen wollen im Grunde einen Krieg, der alle Kriege beendet. Vom dritten Tempel träumen die Einen, vom Kalifat die Anderen. Apokalypse tritt an die Stelle von Politik und Vernunft. Das Problem der letzten Jahre ist, dass die Tempelbergsfrage von einem Thema für religiöse Spinner den Weg in den politischen Mainstream gefunden hat. Gegen Spinner kann Israels Premier Netanjahu nichts tun. Gegen nationalistische Abgeordnete seiner Partei und Koalition, die die Frage jüdischen Gebets auf dem Tempelberg als Bürgerrechtsfrage ummänteln, schon.  weiter...




Die Sehnsucht bricht sich Bahn


Die 2. Internationale Tagung zur „Theologie des Leibes“ von Papst Johannes Paul II. an der Katholischen Universität Eichstätt zeigte: Inmitten der Orientierungslosigkeit in Gesellschaft und Kirche wächst eine neue Sensibilität für das, was die Kirche zu Sexualität, Ehe und Familie lehrt. Wie sie das tut, darauf kommt es entscheidend an, waren sich teilnehmende Bischöfe und Referenten einig. Von Markus Reder


Ein ganzes Wochenende lang diskutierten Experten aus sieben Ländern in Eichstätt über Sexualität, Ehe und Familie. „Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus Sicht der Theologie des Leibes“, lautete das Thema der zweiten internationalen Tagung zur „Theologie des Leibes“ von Papst Johannes Paul II., die vom 14. bis 16. November an der Katholischen Universität stattfand. Wer im Anschluss an das dichte Programm mit Teilnehmern der Tagung sprach, merkte schnell: Diese Veranstaltung zur „Theologie des Leibes“ war ein außerordentlicher Erfolg.  weiter...




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Das Arbeitspapier zur Familiensynode

Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie: Hier finden Sie das "Instrumentum laboris" im Wortlaut. Bitte auf das Bild klicken.

Theologie des Leibes

An der Katholischen Universität Eichstätt findet vom 14. bis 16. November 2014 eine Internationale Tagung zu "Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes" statt. "Die Tagespost" sprach darüber mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und den Initiatorinnen der Veranstaltung.
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Der Glaubenssinn des Gottesvolkes

Der "Sensus fidei im Leben der Kirche": Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen. Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

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