Die Tagespost

Ein Seliger für den „synodalen Weg“


Bischofsversammlung in Rom endet ohne klare Ergebnisse und feiert den Konzilspapst Paul VI. Von Guido Horst


Rom (DT) Noch ganz unter dem Eindruck der am Abend zuvor abgeschlossenen Bischofsversammlung zu Ehe und Familie hat die römische Kirche am Sonntag die Seligsprechung Papst Pauls VI. gefeiert. Nicht nur die Anwesenheit der Synodenväter gab dem Gottesdienst auf dem Petersplatz ein festliches Gepräge. Auch viele Italiener waren gekommen, vor allem aus den Diözesen Brescia, Mailand und Rom. Das Wetter spielte mit. Eine noch kräftige Oktobersonne strahlte von einem blauen und wolkenlosen Himmel auf die Menschen nieder, so dass sich viele aus der zu dem festlichen Anlass erschienenen italienischen Sonderausgabe des „Osservatore Romano“ papierne Sonnenhütchen falteten. Sogar der emeritierte Papst Benedikt XVI. war gekommen und konzelebrierte mit den vielen anderen Kardinälen und Bischöfen in der ersten Stuhlreihe auf dem Sagrato. Vor dem Altar stand zwischen Blumen das gläserne Reliquiar, das eine Blutreliquie des neuen Seligen enthält: das säuberlich gefaltete Unterhemd, das Paul VI. 1970 in Manila trug, als er von einem geistig gestörten Mann angegriffen und mit einem Messer verletzt wurde. Der Leichnam des Montini-Papstes, des Vollenders des Konzils und des Initiators der römischen Bischofssynode, liegt weiterhin in dem Grab in den Papstgrotten des Petersdoms, es hat eine neue Grabplatte erhalten. Ob das Grab nun in die Basilika nach oben verlegt werden wird, ist noch offen.  weiter...




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