Die Tagespost

ANZEIGE:

Leitartikel: Mit Franziskus Europa erneuern


Von Stephan Baier


Nein, Papst Franziskus hat in seinen zwei großen Reden in Straßburg keine politische Betriebsanleitung für das vereinte Europa von heute vorgelegt. Aber er hat eine messerscharfe Diagnose vorgenommen und seine Vision für ein Europa von morgen skizziert. Und zwar exakt jene Vision, die auch seine Vorgänger predigten und die einst die (interessanterweise allesamt katholischen) Gründerväter der europäischen Einigung stark inspirierte. Nüchtern wie ein Arzt legte der Papst die Krankheiten des alten Erdteils offen: Europa wirke heute müde, alt, verängstigt und in sich selbst verkrümmt, nicht mehr fruchtbar und lebendig, sondern pessimistisch und verletzt. Das führt zum Vertrauensverlust seiner Bürger, aber auch dazu, dass Europa seine inneren wie die globalen Herausforderungen nicht bewältigen kann. Nicht politisch-polemisch, sondern fürsorglich und analytisch benannte Franziskus, woran Europa abseits tagespolitischer Grabenkämpfe krankt. Vor allem an einer rein individualistischen Fehlinterpretation des Menschen, seiner Würde und seiner Rechte. Deshalb würden Menschen wie Objekte behandelt, der „Wegwerf-Kultur“ unterworfen, zum Rädchen in der Maschine degradiert. Dass der Papst in diesem Zusammenhang auch die „Kinder, die vor der Geburt getötet werden“, die Alten und Kranken, die „geeinte, fruchtbare und unauflösliche Familie“ erwähnte, das sollten die dem Papst frenetisch applaudierenden Europaabgeordneten bei ihren nächsten gesellschaftspolitischen Beratungen und Abstimmungen nicht vergessen.  weiter...




„Eine gewachsene Hochschätzung“


Der Ostkirchenexperte Nikodemus Schnabel OSB über die Bedeutung des Ostkirchendekrets des Zweiten Vatikanums. Von Oliver Maksan


Pater Nikodemus, vor fünfzig Jahren haben die Väter des Zweiten Vatikanums das Ostkirchendekret Orientalium Ecclesiarum verabschiedet.  weiter...




ANZEIGE:

Das Arbeitspapier zur Familiensynode

Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie: Hier finden Sie das "Instrumentum laboris" im Wortlaut. Bitte auf das Bild klicken.

Theologie des Leibes

An der Katholischen Universität Eichstätt findet vom 14. bis 16. November 2014 eine Internationale Tagung zu "Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes" statt. "Die Tagespost" sprach darüber mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und den Initiatorinnen der Veranstaltung.
Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

Der Glaubenssinn des Gottesvolkes

Der "Sensus fidei im Leben der Kirche": Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen. Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

ANZEIGE:
ANZEIGE:
ANZEIGE:
ANZEIGE:
ANZEIGE:
ANZEIGE:
DIE TAGESPOST
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Verlags. Alle Rechte vorbehalten.