Die Tagespost

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Bibis historische Mission


Heute spricht Israels Premier Netanjahu vor dem US-Kongress über das iranische Atomprogramm – In Israel und den USA scheidet dies die Geister. Von Oliver Maksan


In großer Geste hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Samstagabend die Jerusalemer Klagemauer besucht. Mit schwarzer Kippa auf dem Kopf versuchte er an der heiligsten Stätte der Juden sich Kraft für die Reise über den Atlantik zu holen. Sie hat das amerikanisch-israelische Verhältnis belastet wie lange nichts. Dass er ohne die Zustimmung des US-Präsidenten einzuholen, einzig aufgrund einer Einladung des republikanischen Kongressführers John Boehner vor dem Kongress über die Gefahren eines Atom-Abkommens mit dem Iran spricht, wird ihm die Obama-Administration nicht so schnell verzeihen – wenn überhaupt. Lange hielt er die Handflächen an die Steine der Mauer, jenes Überbleibsels des von den Römern 70 zerstörten Zweiten Tempels. Nach Netanjahus Verständnis geht es bei seiner Rede in Washington um nichts weniger, als die Zerstörung des Dritten Tempels – des Staates Israel selbst – durch einen nuklear bewaffneten Iran zu verhindern. Er habe Respekt vor US-Präsident Obama, sagte er nach dem Gebet an der Westmauer. Aber als israelischer Premier sei es seine Pflicht, für die Sicherheit Israels zu sorgen. Das Abkommen, das die Mitglieder des Sicherheitsrates und Deutschland derzeit aushandelten, könne die Existenz Israels gefährden. „Angesichts dieser Gefahr müssen wir zusammenstehen und die Gefahren erklären, die Israel, der Region und der Welt daraus erwachsen.“ Sprachs und bestieg kurz darauf das Flugzeug, das ihn über den Atlantik zu seiner nach eigenen Worten „historischen Mission“ tragen würde.  weiter...




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Der Schlussbericht zur Familiensynode

Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie: Hier finden Sie den Schlussbericht der Außerordentlichen Synode zu Fragen der Ehe- und Familienpastoral im Wortlaut. Bitte auf das Bild klicken.

Theologie des Leibes

An der Katholischen Universität Eichstätt findet vom 14. bis 16. November 2014 eine Internationale Tagung zu "Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes" statt. "Die Tagespost" sprach darüber mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und den Initiatorinnen der Veranstaltung.
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Der Glaubenssinn des Gottesvolkes

Der "Sensus fidei im Leben der Kirche": Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen. Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

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