Die Tagespost

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Das letzte Abenteuer


Was haben Christen anzubieten in einer Zeit, in der „Sterbehilfe“ hohe gesellschaftliche Zustimmung erfährt, und die demographische Lage argwöhnen lässt, eine Erleichterung der selbst gewünschten „Erlösung“ sterbewilliger Alter und Kranker könne eines Tages durchaus politisch nicht unerwünscht sein? Von Monika Metternich


In der gesellschaftlichen Debatte um aktive Sterbehilfe, assistierten Suizid und Tötung auf Verlangen ereignet sich eine merkwürdige Begriffsverschiebung. „Guck mal, wer da spricht“ könnte oft zum Wahlspruch werden, wenn es um jene „letzten Dinge“ geht, für die scheinbar Freund und Feind dieselben Begriffe für diametral gegensätzliche Positionen nutzen. „Ich kann Menschen helfen, schön zu sterben“, sagt da zum Beispiel eine Hospizmitarbeiterin in einem „Spiegel“-Artikel – und sie meint damit ein gutes, schmerzfreies, natürliches Sterben. Das „schöne Sterben“ ist aber auch der Wortsinn von „Euthanasie“, ebenso wie „Sterbehilfe“ inzwischen zum Synonym für das sogenannte „autonome Sterben“, sprich: die assistierte Selbsttötung, geworden ist. Den Satz: „Was wir brauchen, ist eine positive Kultur des Sterbens, also eine Einbeziehung des Sterbens in das Leben, umfassende Fürsorge und Beratung“ könnte auch der engagierteste Lebensschützer genau so formulieren. Er stammt aber von Thomas Fischer, seines Zeichens Richter am Bundesgerichtshof und Kämpfer für eine „Öffnung der sogenannten aktiven Sterbehilfe, also der Tötung auf Verlangen.“  weiter...




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Video: "Who would dare to love ISIS?"

Eine christliche Antwort auf blutige Videobotschaften.

Der Schlussbericht zur Familiensynode

Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie: Hier finden Sie den Schlussbericht der Außerordentlichen Synode zu Fragen der Ehe- und Familienpastoral im Wortlaut. Bitte auf das Bild klicken.

Theologie des Leibes

An der Katholischen Universität Eichstätt findet vom 14. bis 16. November 2014 eine Internationale Tagung zu "Liebe, Leib und Leidenschaft. Personsein aus der Sicht der Theologie des Leibes" statt. "Die Tagespost" sprach darüber mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und den Initiatorinnen der Veranstaltung.
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Der Glaubenssinn des Gottesvolkes

Der "Sensus fidei im Leben der Kirche": Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen. Zum Öffnen des Artikels bitte auf das Bild klicken.

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